Mit dem Leistungstest (aktuell der Cooper-Test — 12-Minuten-Lauf) lässt sich der Fitnessstand einer Person regelmäßig prüfen: einmal die Distanz eintragen (oder per GPS messen lassen), die App berechnet automatisch Testpace, VO2max-Schätzung und fünf individuelle Trainingszonen.
Statt die Distanz nach dem Lauf zu schätzen, kann die App sie per Standort live mitmessen. Das ist ein Premium-Feature, das du pro Person freischaltest — nicht die Person selbst.
Unter Teilnehmer → die jeweilige Person zeigt die Karte „Leistungstests“ alle bisherigen Ergebnisse chronologisch mit einem Trend-Pfeil gegenüber dem vorherigen Test — auch hier lassen sich die Trainingszonen je Termin über „Zonen zeigen“ aufklappen.
Hat der Trainer das Erfahrungsniveau abweichend eingeschätzt oder direkt festgelegt, erscheint ein Hinweis darauf — die angezeigten Trainingszonen basieren dann auf der Einschätzung des Trainers und lassen sich nicht mehr selbst ändern. Weiter unten zeigt eine kurze Liste die bisherigen Testergebnisse.
Das Tempo, das in den 12 Minuten im Schnitt gelaufen wurde, umgerechnet auf Minuten pro Kilometer — je kleiner der Wert (z. B. 4:30 statt 5:30 min/km), desto schneller die Leistung. Testpace ist die Grundlage, aus der alle fünf Trainingszonen berechnet werden.
Eine grobe Schätzung der maximalen Sauerstoffaufnahme (in ml/kg/min) aus der klassischen Cooper-Test-Formel von 1968 — ein gängiger Fitness-Indikator: je höher der Wert, desto leistungsfähiger das Herz-Kreislauf-System. Da die Formel nur die gelaufene Distanz kennt (kein Alter, Gewicht oder Puls berücksichtigt), ist sie eine Näherung, keine medizinisch exakte Messung — für den Verlauf über mehrere Tests hinweg aber gut geeignet.
Jede Zone ist ein Pace-Bereich (min/km), berechnet aus Testpace × einem Faktor, der vom gewählten Erfahrungsniveau abhängt. Profis trainieren dabei näher an ihrer eigenen Testpace als Ungeübte — bei gleicher Testpace ergeben sich für „Profi“ also schnellere (kleinere) Zonen-Werte als für „Ungeübt“. Die RPE-Werte beschreiben, wie sich die Zone anfühlt – auf einer Skala von 1 (sehr leicht) bis 10 (maximal).
| Zone | Bezeichnung | RPE (1–10) | Wettkampf-Bezug | Charakter / Atmung |
|---|---|---|---|---|
| Z1 | Regeneration | 2–3 | Kein Wettkampftempo — nur für Regenerationsläufe zwischen harten Einheiten oder nach einem Rennen | Ultraleicht, wie zügiges Gehen |
| Z2 | Grundlagenausdauer (GA1) | 3–4 | Ultra-Distanz und lange Läufe — Tempo, das über sehr lange Zeit durchgehalten werden kann | Entspannt, Unterhaltung mühelos |
| Z3 | Entwicklungsbereich (GA2) | 5–6 | Marathon- bis Halbmarathon-Tempo — „zügig, aber noch kontrolliert“ | Moderat, Sprechen möglich, aber unbequem |
| Z4 | Schwelle | 7–8 | 10-km-Tempo — an der anaeroben Schwelle, über ca. 30–60 Minuten durchhaltbar | „Angenehm hart“ – nur kurze Sätze |
| Z5 | VO2max/Intervalle | 8–9 | 5-km-Tempo und schneller — nur für kurze Abschnitte (wenige Minuten am Stück) durchhaltbar, klassisches Intervalltraining | Sehr hart, kein Sprechen möglich |
RPE 10 = maximale Anstrengung, kein Trainingsbereich. Faustregel: je kürzer die Wettkampfdistanz, desto höher die passende Zone — individuell kann das abweichen.
Aus dem 12-Minuten-Lauf schätzt die App, welche Zeit und welches Tempo über 5 km, 10 km, Halbmarathon und Marathon möglich sind (Riegel-Formel). Bei den Trainingszonen ist markiert, in welcher Zone jedes Wettkampftempo liegt — oder ob es zwischen zwei Zonen fällt.
Das ist eine Schätzung: Sie gilt nur mit passendem Training über die jeweilige Distanz und ist für Halbmarathon und Marathon eher optimistisch. Mehr zur Einordnung in Anstrengung (RPE) und Wettkampftempo.